Was wollen wir?

Unsere Bürgerinitiative hat sich zum Ziel gesetzt, die Bürger, ganz besonders die Menschen von Altenkirchen, Dittweiler und Nachbargemeinden ausführlich über den geplanten Windpark auf den Gemarkungen Hühnerkopf, Schächelwald und Funiswald zu informieren.

Diese Information scheint uns notwendig, da im Gespräch mit den Bürgern immer wieder festzustellen ist, dass viele gar nicht und andere nur wenig informiert sind über das, was da auf sie zukommen soll.

Bisher waren in den offiziellen Medien und auf den entsprechenden Versammlungen immer nur die Stimmen und die Meinungen der Betreiber und Profiteure zu hören.

Wir als BI konnten lediglich über Flugblätter und persönliche Gespräche auch auf die Schattenseiten dieser Projekte hinweisen.

Bei unserer Unterschriftensammlung hat sich ganz deutlich gezeigt, dass die Bürger völlig uninformiert sind.

Wir können mit Fug und Recht behaupten, dass wir als BI diesen geplanten Windpark erst ins Bewußtsein der Bevölkerung gebracht haben, denn ohne uns wären diese Verträge mit Sicherheit schon unter Dach und Fach.

Einiges haben wir schon bewegen können, so haben wir z.B.:

- Viele hundert Unterschriften gegen den geplanten WP gesammelt

- Eine Fahrt nach Ellern initiiert

- Eine Bürgerbefragung durch den Ortsgemeinderat auf den Weg gebracht

Unsere Aktivitäten  sind Betreibern und Profiteuren natürlich ein Dorn im Auge, stellen sie doch den schon sicher geglaubten Profit in Frage. (sh. auch „Presse“).

Aber wir wollen es nicht geschehen lassen, dass eine völlig aus dem Ruder gelaufene Subversionsmaschinerie die letzten Naturschätze unseres Landes zerstört. (sh. auch unter „Impressionen aus einem Windpark“)

Es sind noch so viele Fragen zu dem geplanten WP offen, aber von Seiten der Orts- oder Verbandsgemeinde kommen bis heute keine verwertbaren Antworten.

Eine bereits terminierte Ortsbegehung ist kurzfristig wieder abgesagt worden.  Warum?

Will man dem Bürger nicht zumuten, das Ausmaß der geplanten Zerstörung vor Ort zu besichtigen? Würde er dann am Ende gar erschreckt die Dimensionen diese Eingriffs in unsere Natur  begreifen?

Um Ihnen die geplanten Maßnahmen noch einmal ins Gedächtnis  zu rufen, hier eine kurze Zusammenstellung:

Es ist die Errichtung eines Windparks mit  fünf Windrädern des Typs Vestas 112 geplant.

Drei WR sollen auf Altenkirchener Gemarkung stehen, zwei auf der Gemarkung Dittweiler.

Die Entfernung zu bewohntem Gebiet beträgt zwischen  410m (altes Forsthaus) und 1000m (erste Häuser in Altenkirchen).

Diese WR haben eine Gesamthöhe von ca. 200m (50m höher als der Kölner Dom!), und sind die derzeit weltweit höchsten überhaupt.

Der Rotordurchmesser beträgt 112m. Jeder dieser Rotoren überstreift ein Gebiet von ca. 10000qm.

Die V112 hat eine Nennleistung zw. 3MW , ist aber repowerfähig, sprich aufrüstbar!

Die Rotorgeschwindigkeit kann bis zu 240 kmh betragen.

Von diesen gigantischen Windrädern wird natürlich eine enorme Belästigung ausgehen, nichts wird mehr so sein wie vorher.

Der äußerst geringe Abstand trägt ein übriges dazu bei

1. Es wird zu Schallimmissionen kommen (sh.: Google: Irrwege der Windenergie)

Die Anwohner in Altenkirchen wissen, dass der Schall aus dem Schächelwald wie durch einen Schallkorridor ins Dorf getragen wird. (sh. unter Geräusch der WR)

2. Es wird Schattenschlag geben, der sich ganz besonders auch im Winter unangenehm bemerkbar machen wird (bes. betroffen werden die Germanstr., Bolligstr. Hohlstr. und Am Hofsrech sein.

3. Es kann zu störenden Reflexionen durch Sonnenlicht kommen

4. Es wird zu krankmachendem Infraschall kommen.  Dieser  ist bisher immer unterschätzt worden, aber jüngere Untersuchungen bestätigen genau das, was Betroffene berichten. www.openpetition.de (Mindestabstand von Windkrafträdern) www.vernunftkraft.de (Waubra Stiftung)

Weltweite Felduntersuchungen haben ergeben, dass folgende Krankheitssymptome unmittelbar nach Inbetriebnahme der WKA  ( im Umkreis von 10 km!!) einsetzen können:

- schwerer  chronischer Schlafentzug

- plötzlich ansteigender Blutdruck (230/130mmHg)

- neu auftretender Bluthochdruck

- Herzinfarkt, incl. Kardiomyopathien

- Verschlechterung von Vorerkrankungen wie Angina pectoris, Bluthochdruck, Diabetes, Migräne, Tinnitus, Depressionen und posttraumatische Belastungsstörungen

- schwere Depression mit Suizidgedanken

- Entwicklung von irreversiblen Gedächtnisstörungen, Tinnitus und Hyperakusis (Überempfindlichkeit gegenüber Geräuschen in normaler Lautstärke)

5. Es wird in der Nacht zu einem Discoeffekt kommen durch das sich drehende Rotlicht ( sh.: you tube: Windrad bei Nacht)

6. Durch die enorme Größe dieser WR werden Beklemmungen ausgelöst

7. Die Immobilienpreise werden ins Bodenlose fallen.

8. Vögel und Fledermäuse werden getötet, und  Wild verlässt  diesen Bereich. (sh. Studie v. Tobias Dürr unter www.windwahn.de)

9. Eine nicht zu unterschätzende Gefahr ist die Brandgefahr, die von einem WR ausgehen kann, denn gerät ein solches Windrad einmal in Brand, so kann die Feuerwehr nichts weiter tun, als zu versuchen, ein Übergreifen des Feuers zu verhindern. Löschen kann man ein solches WR nicht. (sh. Google: Brennendes Windrad in Neukirchen). Wenn man bedenkt, dass ein WR im Schnitt 10x/Jahr vom Blitz getroffen wird, so ist dieses Szenarium leicht vorstellbar.

10. Im Winter kann es zu Eisflug kommen, d.h. enorme Eisbrocken können von den Rotoren mit hoher Geschwindigkeit bis zu  1750 m  weit geschleudert werden!

Auch bei abgeschaltetem WKA können Eisbrocken herabstürzen, diese erreichen  aus 100m Höhe eine Endfallgeschwindigkeit von 160 kmh! (sh.  www.sturmlauf.de).

Aber der gravierendste Aspekt ist die enorme Umweltzerstörung, die unwiderrufliche Zerstörung unserer wunderschönen Kulturlandschaft.

Somit würde das einzige Kapital über das wir verfügen, geopfert werden.

Das dürfen wir nicht zulassen!!

Die angekündigte Aufforstung ist ob dieser Zerstörung ein Schlag ins Gesicht.

Bäume alleine machen noch keinen Wald!

Wir und auch unsere Kinder werden es nicht mehr erleben, dass aus dieser Aufforstung ein –Wald entsteht.

Ein Wald ist ein über Jahrzehnte gewachsenes sensibles Ökosystem, da kann man nicht einfach einmal ein paar ha herausschneiden und hoffen, dass der Rest noch ein Wald sein wird.

Wir müssen uns klarmachen, dass hier der Boden großflächig versiegelt werden wird, denn die benötigten Fundamente lassen sich nie wieder zurückbauen, auch dann nicht, wenn die WR eines Tages abgebaut werden sollten.

Diese Fundamente bestehen aus ca. 3500t Stahl und Beton, eine Grube so groß, dass darin über 100 Autos vom Typ VW Polo Platz finden würden.

Dann müssen breite Schotterwege angelegt werden, damit die Schwerlaster diese überhaupt befahren können, denn diese Transporter sind 100-150t schwer und ca. 70m lang!

Es müssen Kranstellflächen geschaffen werden etc. etc.

Dann soll der erzeugte Strom ja auch noch abtransportiert werden, also müssen Trassen her , überirdisch oder unterirdisch, egal wie auch immer, dazu muß weitere Fläche geopfert werden.

Vielleicht wird man auch noch Trassen über die Dörfer hinweg spannen??

Viele von Ihnen werden jetzt einwenden:

Ja, aber wir wollen doch weg von der Atomkraft, und die  Windenergie ist doch umweltfreundlich .

Hier muss man leider erwidern, dass wegen der Windenergie noch kein einziges Kraftwerk abgeschaltet werden konnte. Die Windenergie ist viel zu unzuverlässig und auch zu unergiebig, um unseren Energiebedarf decken zu können.

(sh. Google „das Märchen von der sauberen Windkraft Teil 1 und 2 )

Die Kraftwerke laufen als sogenannte „Back up-Kraftwerke“ weiter, denn sie müssen sofort Strom liefern können, wenn erforderlich.

Durch den stand-by-Modus stossen sie ständig CO2 aus, auch ohne eine Leistung zu bringen, ähnlich einem Auto im Leerlauf.
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Zur Zeit sieht es sogar aus, dass Kraftwerksbetreiber mit der Stilllegung ihrer Kraftwerke drohen, da diese nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden können, denn per Gesetz hat  der „Ökostrom“ Priorität bei der Energieeinspeisung. Ohne diese Kraftwerke ist aber unsere Stromversorgung nicht gewährleistet!

Die Stilllegung eines Kraftwerkes muss von der Bundesnetzagentur genehmigt werden.

Sollte eine Stilllegung allerdings  verweigert werden, weil das Kraftwerk zur Sicherstellung der Energie gebraucht wird, so trägt die Kosten dafür nicht mehr der Eigentümer, sondern der Netzbetreiber, und der reicht sie an den Endverbraucher weiter. Das bedeutet dann konkret, dass neben der  EEG-Umlage auch noch eine zweite Umlage für die back-up-Kraftwerke auf uns zukommt!! Soll die Entwicklung so weiter laufen wie politisch gewollt, dass bis zum Jahr 2020 ein Viertel unseres  Stromes aus WKA stammen soll, so müssten wir dazu 57000 WR a 3MW installieren, d.h., alle 7,3km einen  Windpark errichten. (sh. www.vernunftkraft.de/Dreisatz Dr, Ahlberg )

Das ist völlig illusorisch.

Wie drückte es Reinhold Messner einmal aus:

„Erneuerbare Energien sind unsinnig, wenn sie genau das zerstören, was wir durch sie erhalten wollen : die Natur“

Natürlich müssen wir uns mit alternativen Energien beschäftigen, dahingehende Ansätze müssen weiterverfolgt werden. Aber das wird nicht geschehen, solange das Geld für diese ineffektive und ökologisch äußerst fragwürdige Energieform verplempert wird.

Bundeswirtschaftminister Altmeier hat hier bereits Kosten von einer Billion € bis zum Jahr 2050 in Aussicht gestellt.

                               1 000 000 000 000  €

Solange es keine Speichermöglichkeit für Windenergie gibt, ist es unsinnig diese weiter auszubauen. Alle dahingehenden Versuche sind bisher gescheitert, und die Forschung hat hier bereits zu verstehen gegeben, dass frühestens in einigen Jahrzehnten mit einer Speichermöglichkeit zu rechnen sei.

Von Seiten der Betreiber wird hier oft mit geschönten und nicht bewiesenen  Argumenten gearbeitet . Kein Wunder, geht es doch um viele , viele Millionen Euro.

Die Gemeinden werden geködert und sollen für ein Almosen ihr Land und ihren Wald bereitstellen.

Alle Kommunen sind klamm, und da wird oft nicht lange nachgedacht, das Geld lockt.

Dass dann die Landesmittel eines Tages auch spärlicher fließen werden, weil ja Einkünfte aus anderer Quelle kommen , wird nicht bedacht oder sogar abgestritten.

Ein oft angeführtes Argument ist auch: „Wenn die Gemeinde es nicht macht, dann machen es die anderen..“

Das ist falsch! Die Gemeinde hat durchaus die Möglichkeit, diese Landschaftszerstörung zu verhindern, hebt sie aber den Status des Landschaftsschutzgebietes auf, so gibt sie hier den Startschuss  für private Investoren, die dort Landeigentümer sind. Man hat ja schon dahingehende Äußerungen gehört.

(unsere Ministerpräsidentin Frau Malu Dreyer hat vor einiger Zeit gesagt, dass da, wo der Bürger es nicht wolle auch kein Windrad gebaut würde)

Wenn die Gemeinde den Stein ins Rollen bringt, dann haben wir dort bald nicht nur 5 sondern 10 oder 12 oder mehr WR stehen.

So weit dürfen wir es nicht kommen lassen. Wir haben es hier mit einem fragwürdigen Projekt zu tun, das in Dominanz und Komplexität kaum beherrschbar und nicht zu revidieren ist.

Es gibt noch so viele offene Fragen, die unbedingt der Klärung bedürfen.

Sie, liebe Bürger(innen) von Altenkirchen und Dittweiler sollen demnächst darüber abstimmen, ob Sie für oder gegen diesen geplanten Windpark sind.

Stimmen Sie ab für den Erhalt unserer Heimat, stimmen Sie ab für unsere wunderschöne Landschaft, stimmen sie ab für den Erhalt der Kulturlandschaft Kohlbachtal!

Bitte informieren Sie Sich, bitte fragen Sie, nehmen Sie Kontakt zu uns auf (info@gegenwind-vom-schaechelwald.de). Soweit wir es können werden wir Ihre Fragen gerne beantworten, ansonsten werden wir Ihnen andere Informationsquellen nennen.